Band 
Erster Band.
Seite
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Hier sollte er alle Tage von sieben bis halbzwölf, undvon drei bis fünf Uhr arbeiten; wir finden die Protocolleder Sitzungen von ihm ebenfalls unten an hinter denRäthen unterzeichnet; in den spätern Stunden sollten dann'der Präsident Miinchow, oder der Director Hille ihn überdie Kammersachcn, die er noch nicht verstehe, unterrichten.Er sollte keine Briese schreiben, auch nicht an seineGeschwister, nur in bestimmten Zeitabschnitten an Kö-nig und Königin; Musik weder machen noch auch nurhören, Fremde so wenig wie möglich sehen, und niesollte Jemand von Politik mit ihm sprechen: nur vonGottes Wort und der Landesverfassung durfte die Redesein. Von allen Büchern der Welt wurden ihm nurdrei gestattet, die deutsche Bibel, das Gesangbuch undArndts wahres Christenthum; habe er noch Zeit übrig,so könne man ihm die alten Papiere des MarkgrafenHans von Cüstrin, Bruder Joachims II, eines der erstendeutschen Fürsten, welche ächten Sinn für StaatShaus-haltung entwickelt haben, aus dem Archiv vorlegen, dieMöge er studiren.'

Der König verwarf den Vorschlag, den ihm Miinchowund Hille machten, dem Kronprinzen wenigstens einigeBücher über Finanzen und Polizei mittheilen zu dür-

1- »Wenn er mehr Lust zu lesen hat, sollen sie ihm au« dem .^ustri,ischen Archiv die Schriften und Documente der alten Verfas-sung des Markgrafen Hans holen lassen, da er sich mit Lesen dieserMischen Sachen divertiren kann: wenn er das ganze Archiv auSge-'tsen, soll Wolden darüber berichten.

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