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fen; aus Büchern, sagte er — wie ganz verschieden vonseinem Sohn — leme man nichts, durch unnütze Lectüresei der Prinz eben verdorben worden. Wir finden, daßhierauf den Acten jenes alten Markgrafen auch in Ber-lin nachgefragt wird.
Man meinte den König zu gewinnen, als man ihmnicht lange nach dem Anfang ein Project über Verbesse-rung der Spinnwerke in Preußen, das der Prinz ver-faßt habe, einschickte. Der König wollte einmal nichtglauben daß es von ihm herrühre: überhaupt aber sollte ersich nicht mit Verbesserungsentwürfen beschäftigen, sondernAnschläge von Grund und Boden machen lernen, sich umdie Viehzucht bekümmern, denn er müsse erfahren, wie vielMühe es einem Bauern koste, so viel Groschen zusammen-zubringen, als zu einem Thaler gehören: um damit einstrathsam umzugehen. Im Mai brachte Friedrich wirklich ei-nen Arrendeanschlag nach einer aufgegebenen Morgenzahlzu Stande, den man dem König schickte; Hille sagt, wederer noch der Präsident könne einen besseren machen; derPrinz habe es vortrefflich gelernt.
Und noch eine andere Sache kam in den ersten Mo-naten zu Cüstrin vor, von zartestem Inhalt, die obenberührte religiöse Meinungsverschiedenheit. Des KönigsGeblüt wallte ihm auf, wenn er bedachte, daß sein Sohnan der calvinistischen Lehre von der Prädestination fest"halte, nach welcher dann, so verstand er sie, einige nichtsals Gutes, andere, zur Verdammniß vorbestimmt, nurBöses vollbringen könnten; er fand das »»biblisch und