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Auch Grumbkow näherte sich: da der Prinz und seineGesellschaft einige Mal darin fehl gegriffen, gab er endlichan, was man von Cüstrin aus an den König zu schreibenhabe, um denselben zu gewinnen, und was zugleich anihn selbst, in ostensiblen Briefen.
Hierauf, und nachdem nun auch ein Jahr der Bußevergangen, entschloß sich der König, seinen Sohn wie-derzusehen. Die Zusammenkunft fand im Regierungs-gebäude zu Cüstrin Statt: am 15 August 1731. Ichwill sie nicht schildern, da man sie schon kennt', und ei-niges von Seiten des Prinzen für den Fall vorbedachtwar. Aber als der König mit väterlicher Wärme ihmvorstellte, was daraus erfolgt sein würde, wenn sein Plangelungen wäre, besonders wie unglücklich die Königin dar-über hätte werden müssen, ihn fragte, warum er docheinen Vater anfeinde, 'der nur für ihn arbeite, und da-mit nicht einmal seine Freundschaft erwerben könne, fühltesich Friedrich überwältigt; wenn wir uns so ausdrückendürfen, das Erz das sein Herz umgab ward gebrochen;er empfand, daß der König ihn wirklich liebe; so warfauch er sich demselben mit einer Hingebung zu Füßen,und drückte ihm ein kindliches Gefühl aus, das jenseitaller Vorbereitung lag. Er bekannte Einiges was er bis-her allezeit verborgen gehalten; sie schienen auf immerversöhnt. Man müßte blind sein, sagt Hille, wenn mandarin nicht den Finger der Vorsehung erkennen wollte.
1. Nachricht von Grumbkow an Scckendors bei Förster III, SO.