Band 
Erster Band.
Seite
329
JPEG-Download
 

329

Der Prinz bekam hierauf die Erlaubniß, zuweilen Cü-strin zu verlassen nnd die nächsten Ämter zu besuchen.

Er war jetzt dahin gebracht daß er es als ein Glückempfand wieder freie Luft athmen zu können. Es gewährteihm mehr Vergnügen durch das Feld dahin zu reiten,als der Jagd zu pflegen, obwohl auch das letzte geschah,und dem Vater, der es gerne hörte, ein ausführlicher Be-richt darüber zugestellt ward.

Vorzüglich wurden die Ämter bereist: Quartschcn, Car-zig, Wollup. Einen nicht geringen Eindruck machte esihm, als er hörte, das letzte habe früher nur 1600 Thlr.eingetragen, und sei durch seines Vaters Einrichtung bisauf einen Ertrag von 22000 Thlr. gebracht worden. Erbesah sich dann Gebäude, Vieh, Acker, das ganze Ge-biet und fand daß es noch neuer Verbesserungen fähigsei, besonders wenn man die Brüche austrockne, die kei-nem Menschen etwas nützen.

Eine so vollkommene Umgestaltung der Denkart wieder Vater sie beabsichtigte, war in dem Prinzen nun nichthervorgebracht. Viel zu energisch, und von Natur ei-genthümlich geartet war dieser Geist, als daß er sich je-mals einem andern hätte unterwerfen können. Aber dieCüstriner Schule, der Umgang mit Männern, die ihm zwarSchonung und Rücksicht bewiesen, doch auch die Wahr-heit sagten', brach die bisherige Einseitigkeit seiner Rich-

1. Hille rühmt sich dessen emst: nous LVONS LsseL <1e coursge

pvur äire !es etioses cvntwv elles 5OLt et SLNS üstteiuv.