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theidigen lassen, wenn man auch Jülich und Berg besitze.So viel wir wissen hat der König diesen Aufsatz nicht gese-hen, aber Scckendorf wußte ihn sich zu verschaffen undschickte ihn an den Prinzen Eugen. Der zeigt sich in sei-ner Antwort ganz erstaunt über die weitaussehendcn Ideendieses jungen Herrn, der wohl noch flüchtig und unüber-legt, aber lebendig und vernünftig sei, so daß er seinenNachbarn einmal gefährlich werden könne. Schon machteer bei jedem der ihn sah, den Eindruck einer bedeutendenPersönlichkeit. Feldmarschall Schulenburg war erstaunt,wie er die Offiziere seines Regiments die er ihm vorstellte,empfing, beinahe wie ein König: er fühle was er sei; erwerde es einst zeigen.
Noch waren aber die Fäden nicht alle angeknüpft,an denen sich sein persönliches Leben entwickeln sollte.Indem sich Friedrich zu Gedanken erhob, die ganz an-ders als die wcitfliegenden Pläne, denen er sich früherhingegeben, zugleich praktisch und kühn erscheinen, dachtesein Vater, um jede weitere Abweichung unmöglich zumachen, nun doch darauf, ihn unverzüglich zu ver-mählen.
In Mitten der Mißverständnisse, selbst nach dem Ho-thamschcn Bcgegniß, hatte der Londoner Hof auf seineEntwürfe einer Familicnvcrbindung nicht Verzicht gelei-stet. Er war sogar geneigt, damit eine Annäherung anÖstreich in Verbindung zu bringen, wie Friedrich Wil-helm zuletzt gefordert: noch im September 1730 hat