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Erster Band.
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thringcn, zu dem die Erzherzogin eine frühe Neigungfaßte, die mit ihr aufwuchs. König Friedrich Wilhelmerklärte sich von Anfang an ganz damit einverstanden;keinem andern als dem gönne er diese reiche Erbin; anseinen Sohn zu denken, verbot ihm schon die Religion,deren Gegensatz, durch die Natur beider Staaten und dieSinncsweise beider Familien getragen, ein unübersteigli-chcs Hinderniß bildete.

Etwas näher ist der König auf einen andern Gedan-ken eingegangen, der damals aufkam, den Kronprinzenmit der präsumtivcn Erbin von Rußland zu vermählen.

Es war Anna von Mcklcnburg, Enkelin Iwans, desälteren Bruders Peters I, deren Rechte auch bald dar-auf von ihrer Tante, Kaiserin Anna, anerkannt wordensind. Am Russischen Hose gab es eine Stimme dafür.Der damals in den auswärtigen Angelegenheiten wirk-samste Minister Ostcrmann hat gesagt, wenn er dies Mei-sterstück der Politik vollbringe, so werde er sich auf immerRuhe gönnen. Friedrich Wilhelm aber machte Bedingun-gen, die nimmermehr zu erlangen waren: Beibehaltungder Religion nicht allein für den Prinzen', sondern auchfür alle aus der Ehe entspringenden Kinder; und sodann:unmittelbare Eidesleistung der ganzen russischen Armee

1. Nach einem Bericht von, 10 Jan. 1731 wäre man nicht ab-geneigt gewesen, dies zuzugestehen, die Prinzessin jedoch werde über-treten müssen: doch sey der Erzbischos von Nowgorod, der sie unter-richte, im Herzen gut lutherisch. — Unter andern Einwürfen erscheintauch der, daß man nicht wisse, ob sich nicht Kaiserin Anna nochvermählen und ob nicht später die Nation die Prinzessin Elisabethvorziehen würde. —