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Erster Band.
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an denselben, als dereinstigcn Nachfolger. Auch dann aberwäre noch immer die wichtigste Frage übrig gewesen, inwelches Verhältniß der preußische Staat zu dem russischenReiche treten würde; denn eine Vereinigung von beidenhätte ganz Europa in Bewegung gesetzt. Der Kronprinz,den man einmal gefragt hat, ob er, wenn die Sache zuStande komme, geneigt sei, auf die preußische Krone Ver-zicht zu leisten, antwortete, er wolle eine so große Thorheitnicht begehen; wenn er es thäte, so meinte man, er würdees nicht halten sondern beim Tode seines Vaters an derSpitze einer russischen Armee an den Grenzen erscheinenund sein angestammtes Erbe zurückfordern.

Es war überhaupt nicht bestimmt, daß diese mächtigaufwachsende geistige Kraft dem einen oder dem andernder benachbarten Reiche zu Gute kommen sollte; Fried-rich Wilhelm hatte sehr Recht, wenn er eine Prinzessinfür ihn suchte, die weder einen bedeutenden Einfluß an sei-nem Hofe ausüben, noch ihn in anderweite Verwickelungenabziehen könnte: Preußen sollte vor allen Dingen preu-ßisch bleiben.

Da richtete er nun sein Augenmerk auf die PrinzessinElisabeth Christine von Braunschwcig-Bevern.

Die Gemahlin Kaiser Karls Vl stammte aus diesemHause, war die Tante der Prinzessin, und es ist keinZweifel, daß die östreichische Politik, — im tiefsten Geheim-niß, von dem kein Mensch, außer Grumbkow, nur eineAhnung haben durfte — durch ihren gewandten Vertreter