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Erster Band.
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den Absichten des Königs diese Richtung zu geben ge-sucht hat. Man glaubte erst dadurch den englischen Ent-würfen vollends ein Ende zu machen, und den Kronprin-zen auf beständig an das Haus Östreich zu knüpfen.'Man setzte voraus daß der Prinz von seinem Vater nurkärglich bedacht werden würde, und zeigte sich sehr bereit,ihn in diesem Falle mit Geld zu unterstützen.

Dem König mochte es ganz angenehm sein, daß diePrinzessin eine Verwandte des kaiserlichen Hauses war,hauptsächlich aber fand er zu rühmen, daß sie, wenn auchnicht eben schön, aber bescheiden und gottesfürchtig sei, mitihm und seiner Gemahlin werde leben können. AnfangFebruar 1732 schlug er sie dem Prinzen vor, versprach ihm,daß er auf Reisen gehen sollte, sobald er Erben habe, undforderte ihn auf, sich so rasch wie möglich zu erklären.

In demselben Sinne schrieb Grumbkow. Er schil-derte die Prinzessin, die mit ihren Eltern eben damalsnach Berlin kam, absichtlich minder vortheilhaft, damitFriedrich sich angenehm überrascht fühlen möchte, wenner sie sehe; er ließ, auf Seckendorfs Wunsch, — denneine Unwahrheit erregte ihnen kein Bedenken — sogar ein-stießen, der kaiserliche Hof habe die Reise der BevernschenFamilie nicht gern gesehen, um nicht in den Verdacht zu

1. Prinz Eugen fordert den Grasen Seckendorf (29 Jan. 1732)auf, alle» mögliche unter der Hand anzuwenden, damit des KönigSEntschließung je eher je besser zu Stande kommen möge: wozu etwadie Anwesenheit des Herzogs von Lothringen und wann der PrinzBevcrn sich mit ihnen nach Berlin verfüget, eine nochmalige Gele-genheit geben dürfte.