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persönlichen Eigenschaften, vielseitig oder vielmehr, wieFriedrich Wilhelm sagte, universell. Was er angriff, dazuhatte er Geschick, und immer mußte er etwas Neues vor-haben, sei es den Bau eines Pallastes oder einer Kirche,die Einübung eines Regiments oder die Anordnung ei-ner geräuschvollen Festlichkeit, einen Liebcshandel oder einepolitische Intrigue; er stürzte sich nur immer von eineraufregenden Beschäftigung zur andern, von Genuß zuGenuß, ohne auf Pflicht oder Anstand Rücksicht zu neh-men; er gefiel sich in einem Gemisch von Kraft und Sit-tcnlosigkeit. Noch weniger hätte er sich VerschwendungÜbel genommen: er betrachtete solche vielmehr als wohl-thätig für das Land; die Pracht der Palläste, die Mengeder Diener, der Glanz des Hofes belebe Handel undWandel und gewähre den Kunstbcfli'sscnen die Mittel sichzu erhalten.' Aber sein Erbland war ihm zu klein, umseinem Triebe zur Thätigkeit zu genügen: er warf sich indas „immcrwallcnde Meer" der zweifelhaften Geschäfteder polnischen Nation. Da hatte cr im Innern einenWiderspruch zu bekämpfen, der sich vor keiner Willens-meinung beugte, und sich nur durch eine lebendige Ge-genwirkung auf mannichsaltige Persönlichkeiten brechenließ. Nach außen hin brachte ihn der Besitz diesesThrones zu allem, waS in Europa mächtig war, in un-mittelbare Beziehungen. Er hatte eine Vorliebe für die
1. Man leitete damals das sächsische Wappen von einem Gast-mahl her, wo Friedrich Barbarossa einen, der Ahnherrn des Geschlech-tes den Rautenkranz aufgesetzt hatte.