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Erster Band.
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geheimen Wege der Politik: wie er denn in Wien denPrinzen Eugen lieber vorbeiging, in Petersburg sichdurch die Gemahlin seines Gesandten einen Zugang zuder weiblichen Umgebung der Kaiserin suchte. Seine Pa-gen halfen ihm den Briefwechsel führen der hiezu nöthigwar; auf diesem Wege hat Brich! sein Glück gemacht. Zuseinem Wesen, dem Reize des Lebens, dessen er bedurfte,gehörte es nun aber, daß er sich hicbei in den Aussichteneines unbeschränkten Ehrgeizes bewegte. Er dachte einst dieöffentliche Gewalt in Deutschland an einen Fürstenbundzu bringen, denn das Haus Östreich sei nicht mehr fä-hig, die Würde des Reiches aufrecht zu erhalten. Kei-nen Augenblick gab er auf, beim Abgänge Carls VI dieRechte geltend zu machen, welche durch die Gemahlin sei-nes Sohnes in seine Familie gekommen seien; aus demMunde Brühls wissen wir, dass er sich mit Frankreichüber eine Theilung der östreichischen Erblande in Unter-handlungen einließ.' Wäre es ihm gelungen, wie ersich bewilligen ließ, Böhmen sammt Mähren und Schle-sien mit dem reichen Sachscnlande zu verbinden, wieeinst die Lausitzen: dann emanckpirt von der kaiserlichenGewalt, welche Rolle hätte er in Deutschland spielenkönnen! Doch war August II damit noch nicht zufric-

1. Schreiben von Belleiöle: 10 Mai 1741. — 6'avals

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