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Erster Band.
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blicken wie früher bei allgemeineren Ausdrücken stehen.Der Tractat, der im October 1729 geschlossen, und nach-dem Kaiserin Anna den Thron bestiegen, von dieser imOktober 1730 bestätigt worden ist, ist eigentlich nur eineWiederholung des früheren. Er enthält nichts Neues,als eine verstärkte Clausel über den Schutz der Dissiden-ten evangelischen und griechischen Glaubens. Die Wortelauten so harmlos daß man ihn dem König von Polensogar mittheilen konnte.

In Kurzem fand man es, namentlich in Petersburg,doch auch rathsam, sich über den Candidaten, dem beider Wahl der Vorzug zu geben sei, bestimmter zu ver-ständigen. Preußen und Rußland fielen auf einen pol-nischen Magnaten, der sein Geschlecht von den Plastenherleitete, den Fürsten Sangußko; sie meinten, daß die-ser, der die Bewirthschaftung seiner Güter mit größererSorgfalt betrieb als Andere, selbst etwas für sich thunkönne, ohne fremden Beistandes allzusehr zu bedürfen, unddaß er doch nicht so ehrgeizig sei, um den Nachbarn Be-sorgnisse zu erwecken.' Dagegen schlug der Wiener Hofden Infiniten Don Emanucl von Portugal vor.

Es sieht sehr wunderbar aus, daß ein portugiesischer

1. Dieser Vertrag enthält eine gegenseitige Garantie, besondersdesjenigen Landes, so beide MM. an der Ostsee inne haben (8 2),und einige geheime Artikel. Einer von diesen, auf Schleswig be-züglich, ist bei DumontVIII, 2, 135. In einem andern heißt cS:

" und wenn es dermaleinst nach Gottes Willen zur Wahl eines neuen ^Königs von Polen kommen sollte, so wollen allerhöchst gedachte 3-Kgl. und I. Ksl. Mt. nicht nur alsdann sondern von nun an ihre