Band 
Erster Band.
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wohl an dieser zweifeln dürfen, da der Antrag von bei-den Gesandten auf die Bahn gebracht war?

Die Mächte erschienen überhaupt enger als jemalsvereinigt: General Seckcndorf spielte in Berlin eine ähn-liche Rolle, wie einst Königscgg in Madrid; von frem-den Höfen eingehende Berichte wurden ihm mitgetheilt; .mit seiner Hand hat er die Jnstruction geschrieben, welcheGrumbkow für jene Zusammenkunft mit August II er-hielt. Das Fest der preußischen Krone, der 18 Januar,ward in Petersburg von Kaiserin Anna feierlich began-gen. Man betrachtete es als den Schlußstein dieserVerbindung, daß der Prinz Anton Ulrich von Braun-schweig-Bevcrn, Neffe der Kaiserin, der im Kurzender Schwager des Kronprinzen von Preußen werdensollte, zum Gemahl der damals zur Thronfolgerin inRußland bestimmten Prinzessin Anna von Mecklenburgauserschcn wurde. Eben gegen die Absichten Augusts IIwar diese Verbindung der Mächte gerichtet; es läßt sichnicht denken, daß er jemals fähig gewesen wäre, sie zusprengen.

In diesem Augenblicke aber erlag dieser Fürst schonden Krankheiten, die er Andern und vielleicht sich selbernicht gestehen wollte; den Reichstag den er berufen, konnteer schon nicht mehr in Person eröffnen: er starb in derNacht vom 31 Jan. zum 1 Febr. zu Warschau.'

1. Es gehört fast mit zur Schilderung seiner Verhältnisse zumPreußischen Hofe, was Grumbkow in einem seiner Briefe von sich

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