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Erster Band.
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Was aber Östreich betrifft, so trat ein Vorfall ein,der die Seele des Königs in ihrem Innersten aufregte.

Im Juni 1733 sollte die von dem östreichischen Hofefrüher so eifrig unterstützte Vermählung des Kronprinzenmit der Prinzessin von Bcvcrn vollzogen werden. Diepreußischen Unterthanen waren in einem Rundschreiben,wodurch ihnen das sonst herkömmliche Geschenk erlassenwurde, und überdies auf das feierlichste von allen Kan-zeln davon unterrichtet worden: der Großvater der Prin-zessin, Herzog Ludwig Rudolf, Vater der Kaiserin, hatteübernommen, die Hochzeit in dem damals durch seineKunstschätze berühmten Schloß Salzdahlum auszurichten;König und Königin von Preußen mit ihrem Hofstaat,waren schon daselbst angekommen; als bei Seckcndorf, derden Hof auch hier begleitete, ein Schreiben des Prin-zen Eugen einlief, worin ihm befohlen ward, der Sachewo möglich noch eine andere Wendung zu geben. Einst,als eine Verbindung von England mit Preußen ge-gen Östreich zu besorgen war, hatte der kaiserliche Hofalles gethan, um dieselbe zu trennen; jetzt, da er nurnoch mit Frankreich zu kämpfen hatte, mit England ebenwie mit Preußen wieder gut stand, erschien es Vortheil-haft, die beiden Mächte, zunächst die beiden Familien

zu gefallen einzig und allein Schuld daran ist, daß die Russische Kai-serin sich mit dem Churfürsten von Sachsen vertieft und der Rus-sisch kaiserliche Hof uns jetzt gleichsam L I» poime äe so» exöe sor-ciren will, daß wir den Churfürsten von Sachsen auf dem polnischenThron befestigen helfen und dadurch zu unserm eigenen Schaden undVerderben arbeiten sollen.