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Erster Band.
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wiederzuvereinigen. Schon einmal hatte Scckendorf eineAndeutung gewagt, der König sich aber in seiner Ta-backsgesellschaft darüber unwillig geäußert. Aber allzu-wichtig war die Sache; die Erneuerung der großen eu-ropäischen Allianz gegen Frankreich schien sich daran zuknüpfen: Scckendorf mußte endlich, obgleich er an demErfolge zweifelte — wie denn auch Grumbkow allen An-theil daran ablehnte — zu einer förmlichen Eröffnungschreiten, und zwar unverweilt, ehe es zu spät geworden.Der König lag noch im Bett, als Scckendorf bei ihmerschien, wie er selbst erzählt, mit lächelnder Miene. SeinAntrag ging dahin, daß der König, allem Vorgefallenenzum Trotz, nun doch seinen Kronprinzen mit einer eng-lischen Prinzessin vermählen möge, wogegen die Brautdesselben mit dem Prinzen von WalcS verlobt werdenkönne. Es zeigt sich, daß man auch in Wien den Kö-nig, seine Intention und Denkweise, nicht kannte; manbildete sich gleichsam ein, die Intrigue gespielt zu ha-ben, über welche der englische Hof klagte: man hattekeine Ahnung von dem Ernst und die Gesinnung, diehinter dem aufbrausenden gewaltsamen Wesen dieses Für-sten schlummerte und seinem Thun zu Grunde lag. DerKönig hörte Seckendorf ruhig an; er ließ ihn das Schrei-ben Eugens, und die darauf bezüglichen englischen Notenvorlesen; er gericth auch dann in keine Aufwallung; aberer erklärte mit der größten Entschiedenheit, an eine Sachewie diese lasse sich nicht denken, sie sei wohl von seinen