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Erster Band.
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Feinden ausgcsonnen, um ihn der Welt als einen wan-kclmüthigen Mann ohne Ehre vorzustellen, aber er wollediesen Schandfleck nicht haben, noch wider sein Ge-wissen handeln. Ohne alle Zögcrung, 12 Juni 1733,ward das verlobte Paar — von Mosheim, dessen Trau-rede gedruckt ist — eingesegnet, und wenigstens das fandder Prinz daran nicht mehr zu tadeln, daß seine Gemah-lin keine englische Prinzessin war; diesen Wunsch hatteer seit der Verheirathung seiner Schwester vollkommen auf-gegeben.

'In dem König aber, der seine Angelegenheiten im-mer mit ganzem Gemüthe umfaßte, entstand hierüber einenicht geringe Entfremdung; dieser persönlichen Verletzungbedurfte es nur noch eben, um in ihm das Bewußt-sein seiner eigenen Interessen, in so fern sie von denender beiden anderen Mächte verschieden waren, zu erwecken,seine Minister konnten diese wieder mit besserem Erfolg inErinnerung bringen. Die Unterhandlungen nahmen so-gleich einen ganz anderen Ton an.

Noch im Juni forderte Seckendorf den König auf,einer Erklärung beizutreten, durch welche die Mächte dieAusschließung Stanislaus Leßczynskis vom polnischenThrone aussprcchen wollten; — allein er fand damitnicht mehr die alte Bereitwilligkeit.

Die Minister erinnerten den König, daß der löwen-woldische Vertrag von Östreich und Rußland nicht rati-ficirt worden sei, und daher auch Preußen nicht binden