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Darin ist allerdings noch die Erwartung ausgespro-chen, daß Preußen sich dem Wahlgeschäfte anschließen,der Churfürst von Sachsen auf dessen billige WünscheRücksicht nehmen werde; aber ein gewaltiger Unterschiedist es doch, eine Abkunft verschieben, bis die Bedingungan die man sie knüpfen will angenommen worden, undsie unterzeichnen, ehe dies geschehen ist. Es ließ sich leichtvoraussehen, daß der sächsische Hof dem König von Preu-ßen nichts bewilligen würde, wenn er sich nicht genöthigtfühle; dennoch schloß man in Wien den Vertrag ab; derrussische Hof trat' demselben bei.
Wir wollen den Staatsmännern, die damals die Po-litik der beiden Mächte leiteten, kein Verbrechen aus ihremVerfahren machen. Der Tractat, über dessen Nichtrati-fication sich Preußen beschwerte, war eben darum, weileine solche nicht erfolgt war, weder für die eine noch fürdie andere bindend. Wenn Preußen sich beklagte, daßman den Abschluß mit Sachsen nicht länger verschobenhabe, so hat doch auch die Antwort der Höfe etwas fürsich: die Weigerung des Königs von Preußen, die Erclu-sive gegen Stanislaus Leßczynski auszusprechen, habe einlängeres Warten unmöglich gemacht; man hätte sonstbesorgen müssen, daß derselbe sich festsetze, ehe man et-was gegen ihn thun könne. - ^
Aber dabei ist doch unläugbar, daß sie ihre Poli-tik wesentlich verändert hatten. Sie zogen der bisherso engen Verbindung mit Preußen die Allianz mit dem