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Erster Band.
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schcn und die preußischen Länder herbeigekommen war,und unter den gewöhnlichen Ceremonien zum König aus-gerufen.

Die Polen sahen in dem Rechte einer freien Königs-wahl eine Prärogative, die sie vor allen Nationen derWelt auszeichne. In der Rede, mit welcher der Con-vocationsmarschall Massalski die Versammlung auf demWahlfclde eröffnete, wird ihr Glück gepriesen, indem Gottin ihnen das Andenken der Freiheit erhalte, die er denMenschen von Anfang an gegeben habe: — bei andernVölkern könne es geschehen, daß ein Erbherr, dem dieHände noch mit dem Wiegcnbande gebunden, Gesetze vor-schreibe, die Unterwerfung der Polen stamme aus ihremfreien Willen. Es flößt ein moralisches Mitleiden ein,wenn man sieht, wie sie bei alle diesem Selbstgefühl sichdoch zu keiner Handlung wahrer Selbständigkeit erheben,sich durch fremden, mit Geld wir wollen nicht geradezusagen hervorgebrachten, aber doch unterstützten Einflußfortreißen lassen, ohne sich recht bewußt zu sein was siethun. Das mächtige Rußland hatte ihnen angekündigt,es für eine Kriegserklärung halten zu wollen, wenn sieStanislaus wählten; nichts war gewisser, als daß diesWort erfüllt werden würde: welche Vorkehrungen trafman um einem solchen Anfall zu begegnen? Man hatnichts bedacht, nichts vorgekehrt. Wie die Sachen gin-gen, so fanden die Russen nicht allein keinen Widerstand,sondern eine bessere Unterstützung als sie jemals hätten