Band 
Erster Band.
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hoffen können. Die Nichteinverstandenen, welche sich vondem Wahlreichstag getrennt und nach Praga begeben hat-ten — noch besonders dadurch beleidigt, daß man dort garnicht einmal die Rückkehr der zu ihnen abgeschickten Bo-ten erwartet, sondern den Primas zu unverzüglicher Pro-klamation des Stanislaus genöthigt hatte — begabensich unter den Schutz der von ihnen selbst eingeladenen,unter Lacy heranrückenden russischen Truppen.' Dann aberblieb ihnen auch nichts weiter übrig, als demjenigen ihreStimme zn geben, den die Kaiserin und einige Bischöfeihnen vorschlugen. Noch ehe der Termin des Wahlreichs-tags vollends abgelaufen, kamen sie in die Nähe von War-schau zurück und nahmen auch ihrerseits ein Wahlfeld ein,wo vor Zeiten wenigstens Ein König, Heinrich von Anjou,erhoben worden war; hier, nicht ohne die altherkömmlichenFormen nachzuahmen, so weit ihre geringe Anzahl es ge-stattete, erwählten sie am 5 Oktober 1733 den Churfür-sten von Sachsen zum König von Polen. In einem na-hen Walde standen die Russen. Noch waren ihrer nichtmehr als 12000. Wer hätte nicht erwarten sollen, daßder feurige Adel, bei 100000 Köpfe stark, sich gegen sieerheben, und sie zurückwerfen würde? Die Zeiten solcherThatkraft aber waren vorüber. Damals setzten die Polenihre ganze Hoffnung auf französische Hülfe. -

1. Manstein Itlcmoirc» SUI- I-> Nur-:« S. 33. Seyler LebenStanislai 336 mit einigen trotz ihrer Heftigkeit belehrenden Ma-nifesten.

2. I-etti-e ci'un Seizncur ?olon»i», öcrite -le UönixsberA 10 8cpl.

1735. Oeuvre» 6u ^»lülo»Q^lie liienksisanr I, 88.