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Östreich war so wenig gegen Frankreich gerüstet, wiePolen gegen Rußland; dennoch trug weder das eine nochdas andere Bedenken, den Fehdehandschuh aufzunehmen,der ihm hingeworfen wurde; Polen wühlte Stanislaus,Östreich schloß ihn aus.
Hätte man aber nicht glauben sollen, daß Östreich,als es sich auf diese Weise mit einem Kriege an denwestlichen Grenzen bedroht sah, nun auch wenigstensdarauf denken würde, den Freund, dessen Bundes-gcnossenschaft ihm bereits von unbeschreiblichem Nutzengewesen, gegen den es Verpflichtungen übernommen,die von diesen Dingen unabhängig waren, den Kö-nig von Preußen wieder an sich zu ziehen, um mit ihmim Bunde zugleich die deutsche und die eigene Sache zuvertheidigen?
Es schlug ein Verfahren ein, fast noch unerklärlicherals das erste.
Der König von Preußen fühlte sich in den polnischenAngelegenheiten verletzt und davon abgewendet; darumhätte er aber nimmermehr den Franzosen am Rhcine denSieg gegönnt; daß sie Lothringen erobern sollten, lag au-ßerhalb seiner Politik. Ihm seinerseits war es ganz recht,wenn dies Land einmal mit Östreich verbunden wurde;wofern nur dagegen auch der preußische Anspruch aufBerg zur Ausführung gelangte.
Obwohl beleidigt, näherte er sich doch, als der Kriegausbrach, von freien Stücken dem Wiener Hofe. Er