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Erster Band.
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bot dem Kaiser an, mit aller seiner Macht an demsel-ben Theil zu nehmen, noch im November 1733 mit drei-ßig- bis vierzigtausend Mann am Niederrhein zu erschei-nen, sich entweder mit den Völkern des Kaisers und desReichs zu vereinigen, oder auch allein nach jeder Seitehinzuwenden, wo eine Gefahr drohe. Dagegen forderteer nichts, als was ihm ohnehin zugesagt war, und al-lem menschlichen Ansehen nach zufallen mußte, das Her«zogthum Berg, nur zugleich mit Düsseldorf und unter derBedingung, sich dasselbe durch vorläufige Besitznahme ohneVerzug zu sichern. Ich kann nicht finden, daß er irgendeine andere Absicht gehegt hätte.

An dem Wiener Hofe konnte man unmöglich den Vor-theil verkennen, den eine Hülfsmacht, wie die dargebotene,hätte leisten können; aber man würdigte sie vielleicht nichtnach Gebühr; und vor allem, man fühlte eine unbc-zwinglichc Scheu, diese nunmehr so gewaltig anwachsendeKriegsmacht, welche nicht mehr in einer untergeordnetenRolle festzuhalten war, neben sich erscheinen zu sehen.Der König bekam aus Wien eine Antwort, wie kurzvorher aus Dresden, in allen Formen des freundlich-sten Verständnisses, aber ausweichend, ablehnend.' Der

1. »Weil aber,« schreibt Seckendorf 1 Sept., »E. K. M. Derovöllige Macht nicht eher als bis Anfang Novembris können marschi-ren lassen, so sieht man hingegen die Noth, worin dermalen der Kai-ser steckt, vor so groß und pressant an, daß man gezwungen ist, E.K. M. nochmaln umb die nach dem Allianztractat versprochenenIvüvvM, Hülfsvölker anzusuchen.« Der König antwortet am 3 Sept.:daß sein Erbieten mit 41 Bat. und 97 Esc. bei erfolgendem Frie-