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Erster Band.
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Wien zu führen, und an der späteren Politik seines Ho-fes am meisten tadelte, daß sie 1725 die Gelegenheitversäumt hatte, ein drittes Haus Bourbon zu errichten,welchem die östreichische Monarchie zugefallen wäre, fühltesich jugendlich glücklich, als die alten Absichten wiederemportauchten; mit Freuden übernahm er den Ober-befehl über die Armee in Italien, so viel Jahre er auchschon zählte; ich glaube, sagt er in seinen Memoi-ren, meinem König und dem König von Spanien meineDienste nicht versagen zu dürfen, so lange noch ein Bluts-tropfen in meinen Adern übrig ist. * Schon am 3 No-vember 1733 ward Mailand von der französisch-sardi-nischcn Armee in Besitz genommen; im December ero-berte Villars das damals sehr feste Pizzighetone; in ei-nem Augenblick war er Meister der ganzen Lombardei.

Und da nun die östreichische Macht dergestalt am Pound am Rhein vordringende Feinde zu bekämpfen hatte,so konnten die alten Pläne des spanischen Hofes, in de-nen sich der Ehrgeiz der Farnesen mit dem der Bour-bons durchdrang, ausgeführt werden. Don Carlos, der inFolge der früheren Festsetzungen Besitz in Parma ergrif-fen hatte, erhob sich an der Spitze eines ansehnlichen Hee-res, das der Graf von Montemar in Toskana gesam-melt, zur Eroberung von Sicilien und Neapel. Ich

1. Das letzte Wort in den Memoiren, keiiwt 71, ILS. Manentschuldigte sich, daß man ihn nicht zum Connetable machen könne;welcher Gedanke hier also noch einmal erscheint.