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Erster Band.
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und vorläufige Huldigung des Herzogthums Berg bewil-ligt werde.

Dahin also gingen die Gedanken des Königs vonPreußen noch immer: ein freies Polen unter einem Pla-sten ohne fremde Einmischung; Behauptung von Lothrin-gen in seiner Verbindung mit dem deutschen Reiche; fürsich die Durchführung seines Erbanspruches.

Um denselben Raum zu machen wäre aber ein kräfti-geres Eingreifen nöthig gewesen, als wozu er sich entschloß.Die Neutralität die der König beobachtete, mochte in sichselbst gerechtfertigt sein, mußte wohl auch im Laufe derZeit einmal vorkommen: aber zu Einfluß und Wirksam-keit konnte sie nicht führen.

Indem Friedrich Wilhelm — davon durchdrungen,was Stanislaus Leßczynski in beredten Flugschriften ent-wickelte, daß Frankreich ihn niemals fallen lassen werde,es überhaupt mit Polen sehr ernstlich meine' — sich nochmit jenen Ideen trug, bei denen dagegen auch die Inte-grität des deutschen Reiches gesichert gewesen wäre, wur-den zwischen den Höfen von Wien und Versailles Unter-handlungen ganz anderer Art gepflogen.

Im tiefsten Geheimniß, durch einen ausgewandertenLiefländcr, der in Geschäften des Grafen von Ncuwicdnach Paris gekommen, und durch diesen Grafen selbst,

1. Eine Marginalie des Königs Friedrich Wilhelm: ich bin per-suadirt, daß Frankreich alle seine Tage kein Friede macht, als (wenn)Stanislaus soll König bleiben.