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Erster Band.
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ließ Cardinal Flcury schon im Frühjahr-1735 dem HauseÖstreich den Frieden anbieten, unter der Bedingung, daßLothringen, wenn nicht sogleich, doch später, an Frank-reich falle: zunächst, auf seine Lebenszeit, sollte es Sta-nislaus Leßczynski erhalten und dafür auf den polnischenThron Verzicht leisten: der Herzog von Lothringen solltemit Toscana entschädigt werden. Und dahin war derkaiserliche Hof in der That gebracht, so mächtig wirktedas damit verbundene Versprechen einer Garantie derErbfolge auf denselben, daß er nach einigem Bedenkendarauf einging. Die Kriegshandlungen, die im Spät-sommer 1735 vorfielen, sollten nur dazu dienen, dieMächte, die nicht in das Geheimniß gezogen waren, auchkeine Ahnung davon fassen zu lassen. Man ist darindoch über alle Begriffe weit gegangen. Noch am 20 Ok-tober schlug Graf Seckcndorf auf einem damals vielbe-lobten Zuge gegen die Mosel mit den Franzosen: schonam 3 Oktober waren die Friedenspräliminarien zwischenÖstreich und Frankreich auf die von Fleury vorgeschla-genen Grundlagen abgeschlossen worden.

Wie sehr mußte sich der König von Preußen betrof-fen fühlen, als er endlich davon hörte! Eben die beidenDinge, die er vermeiden wollte, Abtretung von Lothringenund Anerkennung des sächsischen Königs in Polen, wa-ren darin festgesetzt. Wir werden sogleich auf die Rückwir-kungen zu reden kommen, welche dieser Friede weiter auf ihnhatte. Berühren wir zunächst mit einem Worte die Aus-

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