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Frankreich in sich schloß. Stanislaus nahm seinen Wohn-platz zu Liineville und suchte durch einen nach den Um-ständen prächtigen und wohlthätigen, der Cultur des Jahr-hunderts zugewandten Hofhält das schmerzliche Bedauernzu mildern, mit dem die Einwohner sich von dem ange-stammten Fiirstcnhause trennten.
Man sieht, wie schon da die Bande zerrissen wur-den, welche die fürstlichen Häuser und ihre angestammtenLandschaften seit unvordenklichen Zeiten an einander ge-knüpft hatten; weil nun einmal der Austrag europäischerStreitigkeiten es nöthig machte. Der englische Hof wargefragt worden, was er zu diesen Bestimmungen sage.Er erklärte, er finde nicht, daß das Gleichgewicht der eu-ropäischen Staaten dadurch gestört werde.
Mittlerweile nahm der Widersacher des Stanislaus,der Churfürst von Sachsen Besitz von dem polnischenThrone. Der Pacificationsreichstag, der im Sommer1736 gehalten ward, billigte die Art und Weise, wie erzu demselben gelangt war, mit Nichten; er setzte ausdrück-lich fest, daß in Zukunft die Wahl nirgends anders vor-genommen und durch keinen Andern ausgesprochen wer-den sollte, als wo und wie dies zu Gunsten Lesczynski'szuletzt geschehen war: aber er erkannte August III an.Die beiden Höfe, der russische, dem dieser Erfolg haupt-sächlich zu danken war, und der polnisch-sächsische tratenin die engste Verbindung. Durch ihr Zusammenwirkenging im folgenden Jahre das Herzvgthum Curland an