Band 
Erster Band.
Seite
425
JPEG-Download
 

425

heren Verabredungen. Es ist ein Aufsatz übrig dener einst selbst in seinem Kabinet über den Verlauf dieserDinge dictirt hat, aus dem man steht, wie vollkommender Gang der großen Angelegenheiten seinem Gemüthegegenwärtig war, eine formlose Arbeit, aber voll Feuerund Entrüstung, und reich an Inhalt.

Nicht eben alles was er dachte konnte er dem Wie-ner Hofe sagen, aber an Vieles hat er ihn doch in her-ben Worten erinnert, vor allem eben an die einst vonden hannoverschen Verbündeten ergriffenen Maaßregeln,aus denen der Untergang des Hauses Östreich hätte erfol-gen müssen; er der König, sei nächst Gott der einzige ge-wesen, der solches abgewendet; dagegen habe man ihm vordem Tode des letzten Königs von Polen allezeit versichert,dessen Erbe in Sachsen solle nie zur Krone dieses Rei-ches gelangend wie es denn eine für das Haus Bran-denburg verderbliche Sache sei; dennoch sei eben diesgeschehen. Beim Ausbruch des Krieges mit Frankreichhabe er wohl zweifeln dürfen, ob der Casus föderis

1. Species facti; je vous eovo^e, schreibt der König 27 Febr.,loa pi'exe gue j'ai äicte mot -> -not; eile oirivure. Grumbkowfand sie „enticremeM conlorme ->u» acles", arbeitete sie aus undschickte sie an Seckendors.

2. "In Polen ließen wir den Churfürsten von Sachsen schaltenund walten wie er wollte, ohngeachtet desselben Befestigung eine per-»icieuse Sache vor uns und unsre ganze kön. Posterität wäre: dero-wegen auch vor erfolgtem Absterbe» des Königs von Polen August,der Kaiserliche Hof uns allemal fest und beständig versichert hätte,es sollte der damalige Churprinz, jetziger Churfürst von Sachsen zuder polnischen Krone nie und in Ewigkeit nicht gelangen.«