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seines Thuns ihm verfehlt erscheint, so geschah hier undnicht ohne Grund dem König von Preußen. Seine Au-gen erfüllten sich mit Thränen zugleich des Schmerzesüber persönliche Kränkung, wo er Ergebenheit gezeigt hatte,und der Unzufriedenheit mit sich selbst, denn anders an-gegriffen hätten die Sachen ganz anders gehen müssen.Das bitterste auf Erden ist Neue wo nichts mehr zu än-dern ist. In dieser Stimmung ist der Blick Friedrich Wil-helms eines Tages auf seinen Sohn gefallen, und er hatdas prophetische Wort gesagt: „da steht Einer, der micheinmal rächen wird."'
Welch ganz andere Dinge würden die Deutschen aus-geführt haben, in Italien, am Rhein und in Polen, hät-ten die beiden Mächte zusammengehalten.
Man begreift es, daß der kaiserliche Hof eine größereSympathie fühlte für die katholischen Nachbarn, als füreine Macht, wie die brandenburgisch-preußische, so selbstän-dig, aufstrebend, ehrgeizig, waffengewaltig, aber so warnun einmal das Geschick von Deutschland; ohne Vereini-gung von beiden konnte von dem Reiche nichts mehr ge-leistet werden; sich die Augen dagegen zu verschließen, warein Mißvcrständniß der Erfolge der Vergangenheit undder Nothwendigkeiten der Zukunft; das Erzhaus hätte
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