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größten und stärksten, die beiden mittleren aus etwasmindern, aber immer noch starken und großen Leuten be-standen. In ihren Fahnen sah man den nach der Sonnegerichteten Adler; sie machten einen überaus kriegerischenund militärisch-furchtbaren Eindruck. Freunde und Feinde,sagt Fürst Leopold in einem seiner Briefe, bewundern Ew.Mas. Infanterie, die Freunde sehen sie für ein Wunder-werk der Welt an, die Feinde mit Zittern. '
Die Führer dieser Schaaren, deren Tagewerk es bil-dete, die Übungen durchzumachen, und den Neueingestell-ten einzuprägen, waren bei weitem zum größten Theiledie cingcborncn Landcdcllcutc. Bei einer Aufzählung despommcrischcn Adels vom Jahr 1724 wird die Bemer-kung hinzugefügt, daß er, mit wenigen Ausnahmen, auslauter Offizieren bestehe, die noch dienen oder doch ge-dient haben. ^
Eine der vornehmsten Bemühungen Friedrich Wil-helms war nun, sich ein durch und durch lebendiges brauch-bares Offizierkorps zu bilden.
Wie sehr ward eben damals im östreichischen Dienstegeklagt, daß man die Offizierstellcn nicht allein durchKauf erwerbe, sondern sogar wieder verkaufen könne:man sehe sie nicht als eine Ehre an, sondern als einen
1. Er gedenkt seines Großvaters, der den ersten Stein an sounsterblichem Werk gelegt. »Da ich denn die Ehre habe, von mei-nem 17 Jahre an darunter zu dienen, und allen wenigen Ruhm, denich habe mit E. K. M. Fußvolk erworben.»
2. Gundling pomnicrischcr Atlas, ei» Theil des brandenbnrgi-schcn, auf der Rückseite von S. 278.