Band 
Erster Band.
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Besitz, den man veräußern dürfe; auch wo das nichtgeschehe, trete doch überall der verdiente und bewährteMann vor einem jungen vornehmen Emporkömmling imDienste zurück.'

Auch in der preußischen Armee galt früherhin das all-gemeine Herkommen, daß die Stellen der unteren Offi-ziere von den Obersten besetzt, nach ihrem GutdünkenFähndriche zu Lieutenants, diese zu Hauptleuten befördertwurden: zu den Stellen der Stabsoffiziere blieb die Er-nennung dem Könige vorbehalten, doch hatten sie auchbei diesen den Vorschlag.

Friedrich Wilhelm nun zog alle Ernennungen an sich,nicht allein, weil er selber überall Herr sein wollte, son-dern auch weil er es für wichtig hielt, die erste Anstel-lung, auf der alles Folgende beruht, nicht dem Zufalloder persönlichen Rücksichten zu überlassen, sondern nacheigenem Ermessen darüber zu verfügen.

Die jungen Edelleute, welche als Freicorporals beiden Regimentern eintraten, bildeten die Pflanzschule sei-ner Offiziere; sie wurden hier zur größten Sorgfalt inwesentlichen und unwesentlichen Dingen angehalten, fürjedes Versehen mit der strengsten Ahndung ja Züch-tigung belegt; wenn der König zu dem Regiment kam,erkundigte er sich nach ihren Eigenschaften, ließ sie sich

t. Nach FoScarini stl-loria arcao, p 1t 3 kaufte man eine Com-pagnie für 8000, die Stelle eines Major« für 20000, eine« Ober-sten für 30000 G,