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wie sich denken läßt, auf die jungen Bürger hervor. Diewüthigsten von ihnen begaben sich auf das Rathhaus,„straußten hart", wie ein altes Tagebuch sich ausdrücktnicht allein wider den Rath, sondern auch wider ihre ei-genen Vorsteher, und bewirkten daß das Beschlossene zu-rückgenommen und die Vertheidigung der Stadt auch fürden Fall eines Angriffs den Bürgern allein übertragenwurde.
War die evangelische Bürgerschaft hiefür so entschie-den und feurig, so erklärten sich doch auch die katholi-schen Geistlichen nicht dagegen. Sie wünschten die Vor-städte, in denen es so manche Klöster und Kirchen ihrerConfession gab, nicht um einer Belagerung willen demFeuer übergeben zu sehen.
Hierauf begann man in Breslau die städtische Rü-stung. Die jungen Leute wurden aufgeschrieben, aus denZeughäusern mit Waffen versehen, kriegerischen Übungenunterworfen; man sah neben den Soldaten der Stadtauch die Bürger die Wache beziehen; Bekanntmachungenerschienen, wie, wenn das fremde Volk anrücke, ein Jedermit Ober- und Untergewehr sich bei den Bürgercapitänseinfinden, die rothe Fahne aufgezogen, Feuer gegebenwerden solle. Wir wollen nicht erörtern, ob diese Bür-germiliz überhaupt dazu angethan war, gegen die her-anrückende preußische Kriegsmacht etwas auszurichten;sicherlich war das Prinzip, aus dem sie hervorging, mehrannähernder als feindlicher Natur.
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