Band 
Zweiter Band.
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Auch fühlte sich Friedrich bei den Nachrichten aus Bres-lau angetrieben, so rasch wie möglich dahin zu eilen. Ebentrafen noch einige von den beorderten Regimentern ein,und er konnte dem Prinzen von Anhalt, Sohn des Für-sten, der stark genug dazu blieb, die Blokade von Glo-gau überlassen. Er fürchtete, daß sich sonst die östrei-chische Kriegsmacht doch noch in Güte oder mit Gewaltdie Besetzung der Stadt verschaffen, und alles unendlichschwerer werden möchte.

So sei es recht, schrieb ihm General Schwerin, deran der militärischen Einleitung des ganzen Unternehmensso viel Antheil gehabt, wie an der politischen Berathung,und der in diesen Anfängen noch zuweilen den Ton desLehrers anschlug: das Geheimniß der Kriegskunst bestehedarin, seinen Feind zu überraschen, ihn in Verwirrungzu bringen; ein großer Capitän ge^e mit Dreistigkeitvorwärts.'

Am Neujahrstag 1741, eines Sonntags, am Mor-gen, langte der König mit den Truppen seines linkenFlügels, zu dem auch Dragoner und Grenadiere von demrechten gestoßen, so daß diese letzten besonders zahlreichwaren, vor den Wällen von Breslau an. Seine Auf-stellung war darauf berechnet, daß der volkreichen Stadtdie Zufuhr abgeschnitten werden konnte; im Nothfall warer entschlossen, mit seinen Grenadieren einen Sturm gegen

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