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menter, erfuhr die Namen der zum Nachtlager des Kö-nigs bestimmten Ortschaften.
Hierauf ward Conferenz auf Conferenz gehalten. DieEinen waren der Ansicht, Friedrich werde sich gewiß nureine Änderung des zuletzt in der bergischen Sache ange-nommenen Systems erzwingen wollen; die Andern: einneuer Carl XII steige in ihm auf, und man habe allesvon ihm zu erwarten. Welches aber auch das Wahresein mochte, gegen einen Einfall mit bewaffneter Handerhob sich ihr ganzes Selbstgefühl, und sie beschlossen derGewalt vor allem Gewalt entgegenzusetzen. Es sei mög-lich, daß der König zunächst im Felde die Oberhand be-halte: aber die festen Plätze werde man schon behaupten,und ihn dann mit ein paar Husarenregimentern wiederverjagen; überdies aber, die Königin habe Freunde, diesich ihrer annehmen würden; unmöglich könne das Reichden Einfall eines Churfürsten in ein anderes Churfür-stenthum während eines Interregnums ungeahndet las-sen. Man hielt sich überzeugt, der Angriff des Königswerde auf seinen Kopf zurückfallen.
Am 17 Dezember machte der preußische GesandteBorcke zunächst dem Großherzog von Toskana die ihmaufgetragenen Mittheilungen. Sie lauteten beinahe wört-lich nach dem einst in Rheinsberg geschehenen Vorschlagedahin,' daß der König von Preußen in dem allgemeinenAngriff der dem Hause Ostreich bevorstehe, dieses mit al-len seinen Streitkräften vertheidigen, und zugleich mit
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