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einer nahmhaften Geldsumme unterstützen, daß er auchden Großherzog zum Kaiser befördern, und die alte Al-lianz herstellen helfen wolle, wofern ihm dagegen in derProvinz Schlesien die Sicherheit und Entschädigung zuTheil werde die er fordern dürfe. An dem nämlichenTage langte der Obermarschall Götter an, den Friedrich,weil er lange am Wiener Hofe gestanden habe und den-selben kennen müsse, zu dieser schwierigen Sendung aus-ersehen hatte. Götter knüpfte an die letzten Irrungenan, durch welche jede Pflicht gehoben, und Preußen be-rechtigt worden sei, auf seine alten niemals ausgegebenenAnsprüche zurückzukommen.
Es leuchtet aber ein, daß weder der eine noch derandere bei der obwaltenden Stimmung Gehör findenkonnte. Daß ein bewaffnetes Eindringen natürlichen Wi-derwillen erwecken würde, hatte man sich in Berlin nichtverborgen, aber darauf gerechnet, daß dies Gefühl durchdie viel größere Gefahr, die von einer andern Seite herdrohe, gemäßigt und eine Unterhandlung auf der vorge-schlagenen Grundlage eingeleitet werden könne. Dieam Hofe zu Wien vorherrschende Partei wollte aber einesolche Gefahr nicht erkennen, läugnete ihre Existenz ab;man sah in dem preußischen Unternehmen einen einsei-tigen Angriff, den man um jeden Preis zurücktreibenmüsse, und auch ohne viele Schwierigkeit zurückzutreibenim Stande sei. Der Großhcrzog erwiederte dem Gesandten:die Königin dürfe von ihren Erblanden Niemanden auch