202
die pragmatische Sanction zur Sprache. „In unsermletzten Friedenstractat sind wir ihr beigetrcten," sagteFleurp, „aber mit der folgenden Clausel: unbeschadet derRechte eines Dritten." Eine Clausel, sagte jener, durch '
die sie mit einem Mal vernichtet wird. „ Aber das ver-steht sich," versetzte der Cardinal, „bei Dingen dieser Artvon selbst." ' Gleich darauf traf die Nachricht von demwirklich erfolgten Tode des Kaisers ein.
So war nun einmal der Charakter der damaligenPolitik. Robinson stellt es als eine allgemeine Regel derDiplomatie auf, die offiziellen Erklärungen der Höfe nichtsowohl deshalb zu stpdiren, um ihren positiven Inhalt zuverstehen, als deshalb, um zu bemerken wie sie der an-dere Theil zu umgehen gedenke, ohne mit sich selbst in ,
offenen Widerspruch zu gerathen.
Die Rechte Dritter aber auf welche Fleurp trotz sei-ner Garantie Rücksicht nehmen zu dürfen glaubte, waren
1. Camas 30 October: der Cardinal erwähnte noch Preußen,
Baiern Sachsen Hannover auch den Großherzog von Toskana.
pris I'occssion äe lui parier Is pl'3KM3UHue sonclion poui' p6-netrer son serNiment. Nous ^ ovon8 nie 6!t il, pol' le
Oer-mer traite cie poix Nl3l8 ovee cette clouse: saus je clioit cl'nntie^5; rno^ennent repiilzuoi ^e 1)ru8^uerneM, lo voilo por-
terre. ^VIoi8 eelo s'entencl tou)oui'3 en poieille oeco^on, reprit il.
— In Bezug auf Preußen sagt Fleury zuerst: e'e8t le plu3 pni8-
§3Nt: il lui-8eul 5nli8i5ter' et oKie por- lui meme et jouir' nn
t-eou iole 0on8 le cliongernent cle 8cene. Doch wünscht er daß dasmit „Nk)l)1e88e er j»8tice" geschehe. Später berührt er noch einmaldas Wort Gerechtigkeit: (^ela «8t vro!, 615 je, inoi'z V l^m^ ovouero >
ti'ttp clurernent eonte5te 3n roi mon nioitre. 6elo 65t ^'u5te repon-cllt le ^oiclinal en se levsnt.