Band 
Zweiter Band.
Seite
208
JPEG-Download
 

208

scheint ihm nicht anders, und er spricht es mit dürrenWorten aus, als daß die Vorsehung die Lage dieserDinge hervorgerufen habe, um das Schicksal der Weltin die Hand des Hauses Bourbon zu legen.'

Die Aufforderungen von Spanien trafen mit den Re-gungen des bourbonischen Ehrgeizes in Frankreich selbstzusammen, und alles war schon ip kriegerischer Stim-mung, als Fleury, von dem wir voraussetzen können daßer eben dies erwartete, die Sache in einem Ministerrathzu förmlicher Diskussion brachte.

Und hier nun drang zuerst die Ansicht durch, aufweicheauch Belleisle's Denkschrift am meisten baut, daß Frank-reich die Erhebung eines gebornen Herzogs von Lothringenzum römisch-deutschen Kaiser nicht zugeben dürfe. Wie sieeinst Lothringen nicht mit den Erblanden des HausesÖstreich verbinden lassen wollten, so schien es ihnen un-erträglich, daß nun der verstoßene Fürst dieses Landes,von dessen Haß gegen Frankreich man ohnehin viel zusagen wußte, die Rechte des Kaiserthums ausüben solle. ^

1. II semlrle gue la provltlence a tout expres torrue 1a Situation6e ?l^u?ope et les interets äes puissauces, poue kaciliter a la inaison«le Trance les ruo^ens natui'els et inclispensables s'aßi'arxln'; et

Die Garantie bestreiket er nnt den Gründen von Spanien, — on

peut svee 1a ^lus exaete eguite attaguer et renveeser la praKms-ti^ue, xaree gu'elle eomprenä äans ses äispositions ^lusieues granclsetats et ro^aumes, <^ui sp^artiennent au roi (tle br.) a suste titre.

Für den König von Frankreich nimmt er das Erbrecht in Anspruch,besonders auf Böhmen und Ungarn, kraft der Festsetzung von 1617

hue les lilles äescenäues 6e klulipp III exeluent la ^osteeite ie-roioine 6e lb'eräiiravä II.

2. In einem späteren Schreiben des holländischen Gesandten