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Zweiter Band.
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Dahin ging die eimnüthige Meinung Aller; man beschloßden französischen Einfluß in dieser Sache gegen den Groß-herzog, und vielmehr zu Gunsten des Churfürsten vonBaiern zu verwenden.

Fragte man aber weiter, wie der Churfürst befördertwerden könne, so erschien es auch hiefür nothwendig, daßsich Frankreich seiner Erbansprüche an die östreichische Ver-lassenschaft annehme. Der Cardinal ließ sich die alten Ver-träge vorlegen, die mit Mar Emanuel abgeschlossen wor-den, ohne Zweifel vornehmlich den Versailler von 1701,den späteren den man mit dessen Sohn Carl Albert ein-gegangen, und fand sie bindend für immer. Man ver-barg sich in der Berathung nicht, daß man auf dieseWeise mit dem Wortlaut der Garantie die man demHause Astreich gegeben, in Widerspruch gerathe: aberman urtheilte, da die eine dieser Versprechungen der an-dern zuwiderlaufe, so könne man nicht beiden zugleichnachkommen; wolle man aber neutral bleiben, so würdeman Baiern nicht gewinnen und Astreich doch verlieren. *Und überdies wie gesagt, man setzte jene Clausel vorausdie aller wesentlichen Verpflichtung überhob.

Hony an Fagel (1745) 29 Jan. wird dies als der vornehmste Grunddes ganzen Krieges angesehen. H»'il me soir peimis, äe l-üi-e re-

2. <^o berichtet ein späteres Memoire von Belleisle, 20 Jan.1743, mit der Absicht sich zu rechtfertigen geschrieben, doch in derHauptsache zuverlässig.

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