Band 
Zweiter Band.
Seite
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Heeres einigermaßen in Stand gesetzt, nach Berlin zu-rück', in blühender Gesundheit, die durch die Anstren-gungen des kurzen Feldzuges eher gewonnen hatte; desandern Tages erschien er wieder auf einem Hofball, je-doch nicht so ganz unbenommenen Geistes, wie andert-halb Monate früher; er sprach lange und angestrengt mitden fremden Gesandten, für welche diese Bälle als Au-dienz dienten.

Zwei Tage nach seiner Rückkunft theilte ihm Valoridie Vorschläge seines Hofes mit. Von Östreich mit seinenForderungen zurückgewiesen und mit einem Kampfe aufLeben und Tod bedroht, sollte er nicht einen Antrag wiediesen mit Freuden ergreifen, seinen ersten Weg verlassenund den zweiten einschlagen?

Er trug noch das größte Bedenken.

„Welchen Vortheil," sagt er Valori, „kann ich mirvon dieser Allianz versprechen? Die übrigen Mächte sindbereit, sich gegen Frankreich und dessen Verbündete zucoalisiren. Ihr müßt wissen, daß dem Churfürsten vonBaiern in der Meinung der Deutschen nichts so vielenSchaden thut, wie sein Verhältniß zu dem französischenHofe. Ich sehe noch nicht, auf welche Hülfe ich mir Rech-nung machen darf, ob Frankreich ernstlich entschlossen ist,den Churfürsten von Baiern und das Pfälzische Haus instreitfertigen Stand zu setzen, die Ansprüche von Spanien

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