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zu begünstigen und mir Schlesien zu garantiren. Wenn ichnicht über alle diese Dinge vorher sicher, und zwar sehrsicher gestellt bin, muß ich mich nicht lieber nach der an-dern Seite hinwenden?"* Er zeigte nicht das mindesteVerlangen den Vertragsentwurf zu sehen, und als ihnValori einreichte, ließ er ihn lange unbeantwortet; derGesandte kann seinen Verdruß nicht verbergen.
Der Mann, durch den Friedrich in diesen Gesinnun-gen bestärkt und dabei festgehalten wurde, war Heinrichvon Podewils, derselbe, welcher der erste Vertraute seinerEntschlüsse gewesen war und die bisherige Politik an dieHand gegeben hatte. Er setzte sich einer Allianz mitFrankreich in jedem Gespräche, jeder Eingabe, jedemBriefe entgegen.
Von König Friedrich sagt Podewils selbst, er sei seineigener erster Minister: er lasse seinen Räthen nur denRuhm des Gehorsams. Wenn aber auch die entschei-denden Gedanken, die den Antmb gaben, im Kopfe desKönigs entsprangen, so hat doch Podewils auf die Aus-führung derselben, die Mittel die man dazu ergriff, zu-weilen ihre innere Modification einen großen Einflußausgeübt.
Es war nicht nöthig, den König vor der französischenÜberlegenheit zu warnen: er hegte selbst ein lebendiges Ge-fühl der Gefahr, die darin lag. Aber bald unter dem
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