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zogthümer, so werde ihm sein Haus dafür unendlich ver-pflichtet sein müssen; andere Aussichten für eine nahe Zu-kunft eröffne ihm dann sein bergisches Anrecht.
Bemerkungen, deren einleuchtender Kraft Friedrich IIunbedenklich Raum gab. Er erklärte, eine Allianz mitFrankreich scheine auch ihm das schlechtere Mittel, dasman nur ergreifen müsse, wenn kein anderes mehr übrigsei, und wiederholte, daß er mit Nichten auf die Forderungvon ganz Schlesien zu bestehen gedenke. Im Vertrauenwolle er sagen, er werde sich mit Niederschlesien begnü-gen, und im schlimmsten Falle selbst mit noch etwas we-niger. „Können wir Breslau erwerben, so wird es michhöchlich zufrieden stellen; ich wäre bereit dafür eine Geld-zahlung zu übernehmen; wäre es aber unmöglich, so müßteman eine Auskunft suchen, durch welche die Stadt ge-gen die Wuth der Katholischen geschützt würde." DerGedanke ging ihm durch den Kopf, daß Breslau alsdannzu einer freien Stadt erklärt werden könnte. Nur forderteer Podewils auf mit der größten Vorsicht zu Werke zugehen, auch dies sein Ultimatum nicht ohne die äußersteNoth bekannt werden zu lassen.
Hierauf faßte nun Podewils die preußischen Forde-rungen in der nachher oft wiederholten Formel zusam-men: Niederschlesien und Breslau. Der Beschluß war:in Bezug auf Frankreich sich nur zu hüten, daß manes nicht verliere, und dagegen die Vermittelung der