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gleich als gelte er nicht für fähig in einer wirklichenKriegsoperation zu dienen: er wünsche sich tausend undtausend Mal den Tod, um den Rest seiner Tage nichtin einer für ihn unerträglichen Weise hinzubringen. Ichfinde weder eine Andeutung, daß der König an seinerTreue in diesen Conflicten mit dem Hause Östreich ge-zweifelt hätte, noch auch einen Grund dazu: in den vertrau-lichen Briefen des Fürsten an seinen ältesten Sohn liestman vielmehr, daß er das Unternehmen mit Nachdruck als„gerecht", „so gerecht" bezeichnet, und ihm Glück wünscht,daß er wenigstens daran Theil nehmen dürfe. Das MotivFriedrichs war nicht politisches Mißtrauen, sondern ein-mal was er dem Fürsten ganz unumwunden selber schreibt:man solle nicht sagen, der König von Preußen sei mitseinem Hofmeister zu Felde gezogen; und sodann: er wollteihm zum Bewußtsein bringen, daß er allenfalls entbehr-lich, daß er im Dienste nichts als Unterthan sei. FürstLeopold verstand das sehr wohl; die Beschuldigung sei-ner Feinde, als denke er Einfluß auszuüben und danndie Ehre sich selber beizumessen, weist er mit der Ver-sicherung zurück, daß er nichts wünsche, als nur die Be-fehle des Königs als treuer Diener auszuführen, undsucht dies auch durch die That zu erhärten. Für dieWerbung bei der Augmentation hat Niemand eifriger ge-arbeitet. So weit beherrschte er sich nicht, daß er vondem Unternehmen auf Schlesien nicht Anfangs mit bitte-rer Mißbilligung gesprochen hätte, aber als sie in Gang