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Dies Ereigniß — durch das Gerücht und späterdurch die Sage mannigfaltig ausgeschmückt — war aberin seiner nackten Wahrheit ernst und bedeutend genug,um den König auf sich aufmerksam zu machen. Er klagtesich gleich damals der Unvorsichtigkeit an ^, und gab denWarnungen des alten Dessauers, der sie auf das drin-gendste wiederholte, mehr Gehör; seine ganze Stellungfaßte er mit minderer Zuversichtlichkeit ins Auge.
Alle einlaufenden Nachrichten stimmten überein, daßder Feind wie in Glatz, so auch noch näher den vornehm-sten Übergängen über das Gebirge, in Braunau ansehn-liche Verstärkungen an sich ziehe; es schien sich zu be-währen, daß er darauf sinne, nach der Ebene einzubrechenund den Entsatz von Glogau zu versuchen. Der Königrief alles, was sich anderswo entbehren ließ, in Schweid-nitz, den Pässen des Gebirges gegenüber, zusammen umjedem Einbruch begegnen zu können: als das einzige Mit-tel aber, sich einigermaßen sicher zu stellen, sah er jetztdie Eroberung von Glogau selber an.
Er hatte bisher aus zwei Gründen nicht so sehr dar-auf gedrungen, einmal um das Verderben der Stadt nichtherbeizuführen, die er schon als die seine betrachtete, so-
tcn gewesen, aus dem Pferde eines Andern, durch eine Grenadier-mütze unkenntlich, habe sich der König gerettet. Sollte darin nichtder Ursprung anderer Erzählungen liegen, die später sehr populärgeworden sind? Es wäre ein neues Beispiel daß sich die Sagen indie entgegengesetzten Auffassungen umsetzen.
l. Er sagte das nicht allein in seinen Memoiren, in dem erstenEntwurf Mavnne mon öla»><Ioiio, sondern schon im März 1741 demfranzösischen Gesandten: „II u,'->s«uls <zue cmw avainuie lo oeu-lianplus ci>couspcct." HDep. 15 März).