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dann um nicht zu viel von seinen Truppen aufzuopfern:noch im Januar verbat er sich „hazardeufe Entreprisen";jetzt aber war nicht mehr zu zögern; gegen Ende Fe-bruar, Anfang März forderte er den Erbprinzen vonDessau Tag für Tag auf das dringendste auf, mit Glo-gau ein Ende zu machen. Der Prinz zögerte, weil erauf den Rath seines Vaters eine ausdrückliche Ermächti-gung zu haben wünschte, zum Sturm zu schreiten.
Endlich am 7 März des Abends brachte ihm OberstGolz' eine solche von des Königs Hand; schon war al-les so gut bis ins Einzelnste vorbereitet, daß so wie eswieder Abend wurde zu dieser Unternehmung geschrittenwerden konnte.
Am 8 März Abends nach dem Zapfenstreich verlie-ßen die dazu bestimmten Regimenter Markgraf Carl undPrinz Leopold, mit 18 Grenadiercompagnien, die Dörferwo sie cantonnirten; sie hatten ihr Gepäck ihren Wirthenübergeben, und führten nichts bei sich, als ein jeder seinGewehr und 36 scharfe Patronen.
Ungefähr einen Flintenschuß vor der Festung stelltensie sich an den lange vorher hiezu ausersehenen Örtlich-keiten auf, hinter alten Gemäuern, oder wo sie sonst nichtbemerkt werden konnten, in tiefster Stille, deren Unterbre-it. Von dem stammt denn auch eine der ersten und besten Re-lationen. aom-nsl <le Lerlin »!'. 38. Die Disposition des Prinzenmit einigen Briefen in den Annalen des Krieges 1808 III, 28,und jetzt im Nachlaß von Bcrnhorst I, 33. Über den, Zustand derFestung schweige ich lieber. Es begreift sich daß die Ostreicher ihnelender, die Preußen besser darstellten, als er vielleicht war.
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