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Zweiter Band.
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chung auf das stärkste verpönt war. Als es in der Stadt12 Uhr schlug, trafen sie sämmtlich auf dem Glacis zu-sammen.

Sie rissen die Pallisaden und spanischen Reiter weg,eröffneten die Umpsählungcn, und kletterten den Wall,von dem Glatteis, mit dem er bedeckt war, nur weniggehindert, hinan, bevor die ersten Schüsse gegen sie ge-schahen, die nun weit über sie hinweg gingen. Wie gerie-then die Östreicher so ganz außer Fassung, als sie denbisher fernen und ruhigen Feind auf ihrem Wall erblick-ten und ihre Kanonen nehmen sahen. Vier Glascnapp-sche Grenadiere stießen auf ihrer mehr als fünfzig; auchunter diesen Umständen gedachten sie der Ordre die siehatten, einen Jeden, der ihnen begegne, zum Wegwerfenseiner Waffen aufzufordern; demgemäß — man weiß nichtwar es mehr angeborne Tapferkeit oder eingelebte Disci-plin — senkten sie ihre Bajonette und hielten die mehr alszwölffache Überzahl so lange fest, bis Gefährten herbeika-men und die Feinde sämmtlich gefangen wurden. Überallhatten sie im ersten Moment das Übergewicht. Nur andem Schlosse setzte sich Oberst Reiski mit vielem persönlichenMuth entgegen, doch ward er verwundet und gefangen.Noch ehe die Garnison sich auch nur versammelt hatte,rückten die Preußen unter ihrem Grenadiermarsch von dreiSeiten her in den Straßen vor. Bei der Hauptwachefanden sie den Commandanten, Grafen Wallis mit sei-ner Fahne, der sich ihnen ergab. Um Ein Uhr waren sieHerren und Meister der Stadt.