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Zweiter Band.
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Nie wirkten selbstvertrauende Kühnheit und bis insEinzelste überlegte Vorbereitung, militärische Präcision undgutes Glück besser zusammen.

Jhro Majestät sagt ein Berichterstatter in seiner nai-ven Weise haben bei dieser Nachricht recht vor Freudengesprungen.

Dem alten Fürsten wünschte er zu einem Sohne Glück,der eine solche Waffenthat auszuführen vermöge, eine derschönsten in diesem Jahrhundert, eine Festung zu neh-men, ohne Kanonen noch Sturmleitern mit dem Degenin der Faust. ' Es stellte ihn besonders zufrieden, daßder Verlust so gering war; in allem waren nur 9 Manngeblieben. Dem Prinzen versprach er doppelte Freund-schaft, allen Offizieren die daran Theil gehabt, es „ihnensein Tage nicht zu vergessen", fortan immer mehr fürsie zu sorgen.

Die benachbarten Kreise begrüßten es als ein unschätz-bares Glück, jener Garnison entledigt zu werden, vonder sie eine Erneuerung der alten Neligionsbedrängnisseerwartet hatten; man beging die Eroberung bis in dieDörfer durch ein feierliches Tedeum. Für den Königwar es schon ein Gewinn, die Communication auf derOder, welche Graf Wallis noch gestört, völlig frei zu

1. In dem Schreiben voin 15 März, bei Ortl'ch I, 316, hatdie Abschrift in dem K. A. »sonder Canons und Escaladc-, wie esauch heißen muß, nicht durch Escalade; der alte Fürst, dem der Planvorgelegt worden war, hatte ausdrücklich davor gewarnt. Man siehthieraus noch besonders wie ganz falsch der Bericht des Grasen vonWallis ist. (Miscellen der östr. milit. Zeitschrift II, 1.)

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