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kommen suchen würde; habe er aber nur eine kleine Ver-stärkung von 4 bis 5 Bataillonen, und einigen Schwadro-nen Dragoner, dann werde er im Stande sein, von seinerStellung aus den Feind jenseit der Berge zurückzuhal-ten. ' Welch ein Vortheil wenn es mit den Belagerun-gen gelinge, und dann zugleich noch ein so großer Land-strich besetzt sei. Welch ein Selbstgefühl werde das derArmee geben!
Wohl noch nicht gerade derselben Meinung, aber umwenigstens die Dinge in der Nähe zu sehen, ohnehin fürSchwerin's Ansichten empfänglich und wenigstens eben sothatcndnrstig wie dieser, machte sich Friedrich mit Fußvolkund Reiterei wirklich nach Oberschlesien auf. Am 30 Märztraf er mit Schwerin in Neustadt zusammen. Dieserwird hier wiederholt haben, was er in einem Briefe vom8 sagt, man höre von keiner Bewegung des Feindes, eineben eingetretener Schnecfall mache es vollends unwahr-scheinlich, daß er jetzt das Gebirge übersteigen wolle; derKönig, dem andere Nachrichten zugekommen waren, glaubtedoch lieber dem Feldmarschall und ging mit ihm das Ge-birge auswärts nach Jägerndors.
Hier aber, gleich am nächsten Tage, mußte er erfah-
1. Schwerin hatte 13 Bat. 15 Esc. Der König sollte nun nochmit 13 Bat. 8 Esc. über die Neiße kommen. Von den 26 Bat.23 Esc. die man alsdann habe sollen 10 Bat. 3 Esc. die Belagerungvon Neiße unterstützen, Ziegenhals wieder occupiren; dann werdeman noch immer 18 Bat. 20 Esc. haben, nm die ganze Grenze vonRatibor bis Jägerndors zu decken. Von den übrigen Truppen sollen8 Bat. 10 Esc. die böhmische Grenze, 4 oder 5 Bat. 3 Esc. dieglatzische decken, 4 Bat. 6 Esc. bei Brieg verwendet werden.