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Zweiter Band.
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ren daß die Dinge doch ganz anders standen, als Schwe-rin meinte.

Endlich nämlich hatte auch der Wiener Hof ein an-sehnliches Heer zusammengebracht, das sich Mitte Märzam Fuße der mährischen Gebirge versammelte. Merk-würdig wie die Rüstung Östreichs noch durch eine frei-willige Bewegung völkerschaftlicher Elemente befördertwurde. In den Gebirgspässen stellten sich die mähri-schen Hannaken auf, vortreffliche Schützen, mit doppeltenTeschcnken und Pistolen bewaffnet; auch der Goralen findeich gedacht, starker und schlanker Heiducken vom Gesenkeder Beskiden. In Ungarn begann schon damals auf einSchreiben Johann Palfys eine kriegerische Bewegung.'Die Pesther Gespanschaft beschloß in voller Versammlungein paar tausend Mann ins Feld zu stellen, und dienahmhaftesten Parteigänger wurden geworben um sie ein-zuüben. Von den Croaten, die sich endlich bereit erklär-ten, unter den deutschen Anführern zu streiten, welche ihreSprache gelernt, und nun wohlbcwaffnet und gekleidet beiWien erschienen, ward wenigstens ein Theil gegen die Preu-ßen beordert. Unter einer Anzahl Arambaschi's bildeten dieserbischen Panduren eine Art von Freicorps. BarbarischeKampfgenossen, in denen sich nicht selten ein wunderli-cher Aberglaube mit natürlicher Tapferkeit durchdrang. ^

1. 29 Januar Kolinowics nov» Voz-u-iae pei-imlus S. 31 ge-denkt dieses und anderer Actcnstücke.

2. Auf den Marktplätzen der Ortschaften durch die sie zogen sahman sie große Kessel aufrichten um ein Herengcbräu zu kochen, dasden Preußen verderblich werden sollte.