Band 
Zweiter Band.
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Vorliebe, — wenigstens hat er später einmal einen Bauernbelohnt, der ihm gute Dienste geleistet habe, — unterrich-tet ward. Er übersah die ganze Gesahr in der er sichbefand; die Schlacht die er gewünscht hatte, ward ihmjetzt angeboten, aber nicht in den mährischen Gebirgen,wo er auch besiegt nicht viel verlieren konnte, sondernmitten in Schlesien, wo seine ganze Eroberung auf demSpiele stand. Er konnte nicht zweifeln ob er sie annehmensolle. Wenn jemals so war jetzt eine Feldschlacht noth-wendig; jedes Zögern oder Zurückweichen wäre verderb-lich geworden. Ein Zusammentreffen erwartend und wün-schend bewegte er sich in vier Heersäulen vorwärts, inderen Mitte das Geschütz auf dem hohen Weg einhersuhr;der Boden war mit Schnee bedeckt, aber der Himmel hei-ter und klar geworden. Als er in die Gegend von Pam-pitz kam, und der Nähe des Feindes vollkommen sicherwurde, befahl er den Truppen sich zur Schlacht zu for-miren.

Neipperg wurde von dem Anrücken der Preußen durchwiederholte Zeichen von den Thürmen von Brieg und gleichdarauf schon durch ihren Anblick unterrichtet. Sie hättenihn in seinen Dörfern überfallen, und in der Unordnungworin er sich befand zu Grunde richten können.

Aber der Beschluß und Tagesbefehl war nun einmal,sich methodisch zu einer Bataille im offenen Felde aufzu-stellen. Die vier Colonnen breiteten sich in den einge-übten Schwenkungen nach der rechten und linken Seite