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Zweiter Band.
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hin aus, und bildeten sich in zwei Treffen um, dergestalt,daß die Artillerie an ihre Spitze zu stehen kam. Daserste Treffen, unter Feldmarschall Schwerin, bestand aus15 Bataillonen zu Fuß und 20 Reiterschwadronen; daszweite, unter Generallieutenant Prinz Anhalt, aus 11 Ba-taillonen und 9 Schwadronen. Da ein nahes Gehölzauf dem rechten Flügel das zur Aufstellung bestimmteTerrain beschränkte, so hielt Friedrich für angemessen,das Beispiel Gustav Adolphs, dessen er sich aus seinenkriegsgeschichtlichen Studien erinnerte, nachzuahmen, undzwischen der Reiterei einiges Fußvolk aufzustellen. Indem Schlachtplane von seiner Hand erscheinen die Ba-taillone in der Mitte beider Treffen, auf dem rechten Flü-gel, zwischen der Cavallerie.' 3 Husarenescadrons deck-ten das Gepäck. Zusammen mochte die schlachtbereiteArmee gegen 19000 M. zählen.

Die manoeuverartige Methodik und Langsamkeit derpreußischen Aufstellung ließ auch den Östreichern Zeit,ihre Schlachtlinien einzurichten. Einige Verwirrung machte,daß die Flügel, in denen man sich bisher bewegt hatte,zu verändern waren: Römer, der bisher den rechten ge-bildet, mußte sich auf dem linken, Berlichingen statt deslinken auf dem rechten an die Infanterie anschließen, diesich vor dem Dorfe Molwitz in Reih und Glied ordnete.Neipperg hatte 18 Bataillone, die zu 10,800, und 86Schwadronen, die zu 8600 M. angeschlagen wurden. An1. Unter den Plänen bet Orlich Schl. Kr. Bd. I, am Ende.