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Zweiter Band.
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gegenzugehen und sie zurückzudrängen; aber er war sei-ner Truppen und ihrer Anführer nicht so mächtig, daßsie seiner Befehle gewartet hätten. Von den Kugeln derpreußischen Feldstücke erreicht, von dem Ungestüm seinerLeute, die hier nicht halten und sich ohne Widerstandtodtschießen lassen wollten, fortgerissen, nnd selber unge-duldig, eröffnete General Römer mit einem heftigen An-lauf seiner Cavallerie gegen den rechten Flügel der preu-ßischen das Treffen. Diese ward hier vom Grafen vonder Schulenburg angeführt, einem Neffen des veneziani-schen Feldmarschalls, den Friedrich als Kronprinz seinesnäheren Umgangs gewürdigt hatte, und der besondersdurch die Mannigfaltigkeit seiner Kenntnisse glänzte, wäredies Lob nur nicht durch hartnäckiges Festhalten an deneinmal gefaßten Meinungen wieder zweifelhaft geworden.'Weniger galt er von jeher als Kriegsmann; sein Dra-gonerregiment ließ schon längst manches vermissen; andiesem Tage hatte er besonders, wie Friedrich sagt, sei-nen Geist nicht recht gegenwärtig. Er suchte einen Stütz-punct, der bei dem Vorrücken verloren gegangen, ineinem nahen Dorfe zu gewinnen, und dehnte sich da-hin aus, als der Feind, dem seine Schwadronen beidieser Bewegung die Flanke darboten, auf ihn einbrach.Sie wurden in Einem Augenblicke über den Haufen ge-

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