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Zweiter Band.
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rannt und auf ihre eigene Infanterie zurückgeworfen, wosie nun zum Theil vor der Front, zum Theil zwischen denbeiden Treffen, zum Theil auch im Rücken, überall mitdem Feinde vermischt, in wilder Flucht ihr Heil suchten.Der junge König, nicht ohne die größte Gefahr sich un-ter die Weichenden und Verfolgenden drängend, brachteendlich durch seinen Zuruf: „Bruder, Kinder" und wieseine Worte weiter gelautet haben mögen, und durch seinBeispiel die Seinen zum Stehen, und führte sie noch-mals gegen den linken Flügel des Feindes heran, der aber,indeß durch frische Schwadronen verstärkt, die schon ein-mal Geschlagenen aufs neue auseinander jagte. Schu-lenburg, ganz beschämt und um so mehr verwirrt, da erbisher Gunst genossen und Neid erweckt hatte, bereits ver-wundet, aber entschlossen den Schimpf seines Regimen-tes und seiner Führung nicht zu überleben, suchte denTod und fand ihn.'

Um diese Stunde mag es gewesen sein, daß -die Ge-nerale, die ihren König mit Schrecken in dem dichtestenGetümmel gesehen hatten, in ihn drangen, die Schlacht,die leicht verloren gehen könne, zu verlassen, und nurseine Person zu sichern, an deren Rettung alles gelegensei. Man kann denken wie widerwärtig dieser Rath ihmwar, aber nach so mancherlei Lebensgefahren die erbestanden, allen den dringenden Warnungen die ihm zu

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