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Zweiter Band.
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was die Streitschriften des Tages mit so vielem Geräuschbehaupten, daß auf der einen Seite das Recht verletzt,auf der andern als solches um seiner selbst willen verthei-digt worden sei, kann man wohl ohne unwahr zu wer-den nicht reden; die Sache ist: daß die englische Nationdurch die größten eigenen Interessen auf die Seite vonÖstreich getrieben ward. Die alte Überzeugung, daß sieeines Verbündeten auf dem Continente bedürfe, erhob sichim Angesicht eines bevorstehenden Krieges gegen Frankreichmit doppelter Stärke, und um keinen Preis wollte manzulassen, daß Östreich etwa gar, was noch möglich schien,mit Frankreich gemeinschaftliche Sache mache. Wie Ruß-land gegen die Osmanen, so glaubte England gegen dieFranzosen, besonders in jenem Augenblicke, eines mächti-gen und verbündeten Östreichs nicht entbehren zu können.

Daher kam es, daß sich das Parlament noch vor derpreußischen Unternehmung mit großer Entschiedenheit fürdie Aufrcchthaltung der pragmatischen Sanction erklärte.

In denselben Tagen des Februar, in welchen derpreußische Gesandte Versicherungen erhielt, die ihm ge-nügend schienen, gingen dem Wiener Hofe viel bestimmtereErklärungen zu, worin England anerkannte, daß esPflichten gegen Östreich habe, die es gewissenhaft zuerfüllen gedenke; wenn sich der König von Preußennicht in Güte bewegen lasse Schlesien zu räumen, sowerde man sich in Kriegsbereitschaft setzen, um ihn imVereine mit der Königin dazu zu nöthigen.